26. Jan 2026

Im Blog: Unsere individuelle Widerstandskraft gegen Stress und Krisen könnte angeboren und/oder erworben sein. Was weiß die Resilienzforschung darüber?
Hier geht's auf dem kürzesten Weg zu unserem Blog-Beitrag Worauf basiert unsere Resilienz? Er erklärt, warum manche Menschen widerstandsfähiger gegenüber Krisen sind als andere - und Konfliktsituationen sogar als Chance betrachten.
Hinweis: Wenn Sie diese Abkürzung zum Blog-Beitrag wählen, verpassen Sie womöglich wichtige Erkenntnisse zur Resilienz in dieser News!
Unser Wohlbefinden hängt stark von unserer Fähigkeit ab, mit Krisen und Konflikten umzugehen. Manche Menschen behalten auch unter hohem Druck einen kühlen Kopf, andere stecken lieber den Kopf in den Sand und hoffen darauf, dass die Probleme von selbst wieder verschwinden.
Noch sind nicht alle Faktoren bekannt, die unsere Resilienz beeinflussen – also unsere Fähigkeit, schwierige Situationen zu bewältigen. Allerdings deuten Studien darauf hin, dass eine hohe Resilienz per se nicht vererbbar ist, sondern sich bei jedem Menschen erst entwickeln muss.
Angeborene und erworbene Eigenschaften – beispielsweise eine positive Grundeinstellung – sind allerdings wohl mit dafür verantwortlich, wie konstant wir unsere psychische Gesundheit auch in Lebenskrisen aufrechterhalten oder wie schnell wir sie wiederherstellen.

Mit Vollgas ins Leben: Optimismus ist ein Zaubermittel für eine hohe Resilienz.

Freunde und Familie, aber auch Kollegen und Vorgesetzte können uns positiv beeinflussen und unsere Resilienz stärken.
Zu besagter positiver Grundeinstellung können nämlich sowohl ein angeborener Optimismus als auch gemachte Erfahrungen und das eigene soziale Umfeld beitragen.
Zumindest Letzteres können wir uns selbst aussuchen und mitbestimmen, ob wir uns von unserem sozialen "inner circle" positiv oder negativ beeinflussen lassen.
Um neue Freund- oder Bekanntschaften schließen zu können, ist es allerdings hilfreich, wenn man von Haus aus gerne auf Menschen zugeht und neue Bindungen knüpft. Womit wir wieder bei ererbten Eigenschaften angelangt wären.
In unserem ersten Blog-Artikel zum Thema Resilienz – was ist das eigentlich? hatten wir bereits über die Kauai-Langzeitstudie der Entwicklungspsychologin Emmy Werner berichtet. Sie fand heraus, dass sich die Resilienz der auf einer hawaiianischen Insel lebenden Kinder und späteren Erwachsenen trotz vergleichbarer sozialer Hintergründe völlig unterschiedlich entwickelte. Ein Beweis dafür, dass unsere Befähigung zur Resilienz nicht ausschließlich ererbt oder von unserer sozialen Herkunft abhängig ist, sondern zumindest zu großen Teilen individuell erlernt wird.
Auch Intelligenz ist wichtig für die Resilienz. Sie hilft uns dabei, kreative Lösungen für Krisen und Probleme zu finden. Der Grad und die Ausrichtung unserer Intelligenz kann ebenfalls als erblicher Faktor miteinfließen, aber auch durch Erprobung, Erfahrung und das passende Umfeld gesteigert werden.
Oftmals ist auch die Sichtweise auf die jeweilige Krisensituation entscheidend. Veränderungen – wie etwa ein neuer Job, ein Wohnungswechsel oder eine Trennung – bergen naturgemäß ein hohes Verunsicherungspotenzial. Aber eben auch Chancen auf neue Bekanntschaften, Erfüllung im Beruf oder einen privaten Neuanfang.
Was manchen Menschen Angst vor der Zukunft macht und schlaflose Nächte beschert, nehmen andere Menschen als Neuanfang, der aufgrund der Situation ohnehin unumgänglich ist. Wohl dem, der früh gelernt hat, den eigenen Blickwinkel zu ändern.

Veränderungen wie ein Wohnungswechsel bergen Unsicherheiten, können aber auch einen Neuanfang bedeuten.
Worauf basiert unsere Resilienz? Unser neuer Blog-Beitrag verrät Ihnen, welche Werkzeuge für eine hohe Resilienz entscheidend sind und wie man sich ein "dickeres Fell" für Krisensituationen zulegt.
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